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 Geschichte
Als Schiffsjunge nach Grönland
Auszug aus -Lebensbeschreibung eines alten Seemannes- von Jens Jacob Eschels (1757 -1842):
Meine Arbeit lernte ich gut verrichten; das
allerärgste für mich war, das gelbe Erbsen-Back auszuschrapen oder was die Leute , die
hier an der Back (eine große hölzerne Schüssel) speisen, nachlassen, muß der
Backs-Junge, und das war ich, an der Officiers-Tafel, rein aufessen. Da ich nun von
Kindheit an nie gerne gelbe Erbsen aß, so war dies eine große Plage für mich,
vornämlich da der Koch mir drohete, es dem Commandeur zu zeigen, wenn ich das Back nicht
rein genug leer gegessen hätte.
Aber auch noch ehe wir nach Grönland kamen, ward ich von dieser
Unannehmlichkeit befreit. Dies ging nämlich so zu: Ich machte alle Arbeit die ich zu
verrichten hatte, immer bei Zeiten fertig, auch mußte ich den Tisch für die Officiere
decken; diese aßen des Mittags 12 Uhr und ich hatte ihren Tisch immer schon früher
gedeckt und alles in Ordnung. Eines Tages kam der Commandeur mit dem Oberzimmermann (der
auch zugleich Harpunier war) und dem andern Officier der die Wache auf dem Deck hatte, in
die Cajüte, um selben einen Schnaps Genever zu geben; es war noch kein 11 Uhr und mein
Cajütstisch schon gedeckt; so sagte der Commandeur zu mir , du bist frühe dabei den
Tisch fertig zu machen; der Zimmermann sagte, mit Jens geht alles gut, nur das
Gelberbsen-Backschrapen will nicht recht gehen, da weinet er manchmal bei. Da sagte der
Commandeur, nun, wenn dir dies eine so große Plage ist, so machst du hinführo das Back
dem Schiffshunde geben, daß er es ausleckt. Wie froh war ich!
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