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Tiere im Watt
![]() Wattwurm
Strandkrabbe
Die Strandkrabbe ist die häufigste Krabbe im Nordfriesischen Wattenmeer.
Sie hat die typische Krabbengestalt mit fünfeckigem Rückenpanzer, vier Paar Laufbeinen und untergeschlagenem Schwanz, der bei Weibchen breit rundlich, bei den Männchen spitz dreieckig ist.
Strandkrabben sind gefräßige Räuber, die mit kräftigen Scheren auch größere Muscheln und Strandschnecken aufknacken können.
Daneben erbeuten sie Würmer, Kleinkrebse, Fische, Aas und frisch gehäutete Artgenossen.
Einsiedlerkrebs
Der Einsiedlerkrebs muß ein Schneckengehäuse bewohnen, um
seinen weichen Hinterleib zu schützen. Der erwachsene Krebs haust im Gehäuse der
Wellhornschnecke, das er trotz des relativ großen Gewichts behende trägt. Bei Gefahr
zieht er sich zurück und verschließt den Eingang mit den Spitzen seiner Scheren.
Herzmuscheln
Die Herzmuschel ist eine rundliche, ziemlich dickschalige und stark gewölbte Muschel mit etwa zwei Dutzend Rippen auf der Schale; wenn man die zwei Klappen von der Seite betrachtet, sieht der Muschelumriss herzförmig aus.
Herzmuscheln sind die häufigsten Muscheln im Gezeitenbereich der Nordsee.
Sie gedeihen besonders im Mischwatt, aber auch in Sand und Schlick.
Die Herzmuschel lebt im Wattboden, sie saugt Wasser von über dem Meeresboden auf und filtert Nahrung und Sauerstoff heraus.
Wenn sie freigelegt wird, gräbt sie sich schnell wieder ein.
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