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Wrixum auf Föhr
Schon von weitem weisen die großen Windmühlenflügel den Weg - die mächtige alte
Mühle bestimmt das Dorfbild von Wrixum. Die achtkantige Holländermühle wurde 1850
erbaut und war noch bis 1960 in Betrieb. Heute ist hier ein Lokal untergebracht, die
Mühle kann außerdem besichtigt werden.
Die heutige Wrixumer Mühle hatte bereits mehrere Vorgänger, schon im 15.Jahrhundert stand eine Mühle am gleichen Ort. Vor allem Landwirtschaft und Seefahrt haben die Geschichte der kleinen Gemeinde geprägt, die inzwischen fast mit dem Wyker Ortsteil Boldixum zusammengewachsen ist. So fuhren um 1760, in der Blütezeit des Walfangs, 105 Wrixumer zur See, nur drei Familien leben hier damals von der Landwirtschaft. In jener Zeit zählte Wrixum zu den reichsten Dörfern der Insel. Doch nur wenige Jahre weiter hatten die Verhältnisse sich grundlegend gewandelt. Die Zeiten des Walfangs waren vorbei, mit der Seefahrt ließ sich nun nicht mehr viel Geld verdienen. Heute spielt hier, wie in den meisten Föhrer Gemeinden, der Fremdenverkehr eine wesentliche Rolle. Rund 50.000 Gästeübernachtungen werden jährlich gezählt, außerdem ist Wrixum ein beliebtes Feriendomizil für Städter, die sich eine Zweitwohnung in der Gemeinde gekauft haben. |
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