Störche in Wyk
Seit einigen Jahren gehören Störche wieder zum Stadtbild von Wyk auf Föhr. In einer Aufzuchtstation in der Feldstraße verbringen etliche Störche sogar den Winter auf der Insel.
Anfang April in Wyk auf Föhr. Im Mühlenpark ist ein Storchenpaar eifrig dabei, ein Nest zu bauen. Unaufhörlich wird Material herangeschafft, das sorgfällig angeordnet wird. Sogar der Strand wird nach dünnen Zweigen abgesucht. Auch in der Station in der Feldstraße werden haben sich Storchenpärchen gefunden und bereiten alles für den Nachwuchs vor.
Ende Mai sind die jungen Störche schon recht munter. Im Mühlenpark befinden sich zwei Junge im Nest und werden aufmerksam von den Eltern behütet (links). In der Feldstraße haben es zwei Junge geschafft (rechts). Da das Nest sehr niedrig angebracht ist, kann hier die Entwicklung der jungen Störche besonders gut verfolgt werden.
Anfang Juni. Unaufhörlich schafft ein Elternteil Futter für die jungen Störche heran. Da die Störche ausgerechnet in dieser Zeit eine trockene Phase erwischt haben, wird die Suche nach Futter nicht einfach sein.
Anfang Juli. Sowohl im Mühlenpark als auch in der Feldstraße sind die Jungen kaum noch von den Eltern zu unterscheiden. Am besten erkennt man die Jungen am grauen Schnabel, während die Eltern über den berühmten roten Schnabel verfügen. Die Jungen können das Nest noch nicht verlassen und werden immer noch von den Eltern versorgt. Durch erste zaghafte Flugversuche bereiten sich die Jungstörche auf den Ernst des Lebens vor.








16. Juli, 2008 um 09:21
Ich habe die Störche gesehen, als ich 4 Wochen auf Föhr war. Sie haben wohl im Winter die Insel gar nicht verlassen, sondern sind da geblieben.
VLG
Dori
16. Juli, 2008 um 10:15
Hi Dori,
ein Teil der Störche verbringt den Winter auf der Insel, die übrigen Störche machen sich im Spätsommer auf den Weg in den Süden.